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Netzwerkkonfiguration

Auf diesen Seiten findest du Konfigurationsanleitungen für verschiedene Betriebssysteme. Diese sind notwendig, um die Funktion des Netzwerkes nicht zu beeinträchtigen bzw. selbst ein fehlerfrei funktionierendes Netz zu haben.

 

Konfigurationszettel der FeM

Die FeM bietet eine handliche und kompakte Übersicht ("Konfigzettel") der wichtigsten Konfiguration, um deinen Computer FeM-Net-tauglich einzurichten. Dieser Zettel ist im Büro der Fem im Papierformat oder im Downloadbereich als PDF-Dokument erhältlich.

Allgemeine Einstellungen

Die folgenden Einstellungen gelten unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.

  1. Die Arbeitsgruppe heißt FEM-NET. Hier bitte nicht die Standards ARBEITSGRUPPE, WORKGROUP oder ähnliches verwenden!
  2. Das verwendete Netzwerkprotokoll ist TCP/IP. Dies ist Standard und darf nicht verändert werden.
  3. Die IP-Adresse immer automatisch (über DHCP) zuweisen lassen.
  4. Optional: Eintragen deines Rechnernamens

Weiter unten findest du eine plattformspezifische Anleitung zu den allgemeinen Einstellungen.

Optional: Eintragen des Rechnernamens

Du kannst deinem Rechner einen Namen geben, der ihn innerhalb des FeM-Netzes für andere Nutzer leichter identifizierbar macht. Dazu öffnest du einen Browser deiner Wahl und rufst die Adresse cname auf. Dort findest du links im Menü unter "Rechnernamen" den Eintrag "ändern". Da kannst du jetzt einen Namen deiner Wahl eintragen.

 

Hinweis: Dieser Service funktioniert erst, wenn du das FeM-Net in vollem Umfang nutzen kannst.

 

Kleiner Tipp: Auf dem Antrag auf Zugang zum FeM-Netz kannst du in der Zeile "gewünschter Rechnername" auch schon einen Wunsch angeben. Dieser Rechnername kann natürlich jederzeit geändert werden.

 

Restriktion: Wenn dein gewünschter Rechnername bereits von einem anderen genutzt wird, musst du einen anderen Namen aussuchen.

Plattformspezifische Einstellungen

Windows Vista/7

Windows 2000/XP

Linux

MAC OS X

Windows Vista/7

  1. Öffne das Startmenü und tippe in das Suchfeld den Begriff "Netzwerkcenter" ein. Der erste Treffer sollte in der Regel das "Netzwerk- und Freigabecenter" sein. Ein Klick hierauf befördert dich zu selbigem.
  2. In der linken Seitenleiste unter der Überschrift "Aufgaben", findest du einen Eintrag "Netzwerkverbindungen verwalten" (meist der zweite von unten). Klicke hierauf um die Netzwerkverbindungen anzuzeigen.
  3. Unter "Netzwerkverbindungen" sind alle Verbindungen aufgelistet. Wähle hier das Symbol, das deiner Netzwerkkarte entspricht, mit der du dich zum FeM-Net verbinden möchtest. Klicke mit der rechten Maustaste darauf und wähle den Menü-Eintrag "Eigenschaften". Bei aktiviertem User Account Control (UAC) musst du den Aufruf danach noch einmal bestätigen und ggf. das Administratorkennwort eingeben.
  4. In den Verbindungseigenschaft klickst du doppelt auf den Eintrag "Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)".
  5. Im folgenden Dialog achte darauf, dass die Optionen "IP-Adresse automatisch beziehen" und "DNS-Serveradresse automatisch beziehen" aktiviert sind. Schließe danach den Dialog durch einen Klick auf "OK".
  6. Deaktiviere die Elemente "E/A-Treiber für Verbindungsschicht-Topologieerkennung" und "Antwort für Verbindungsschicht-Topologieerkennung" durch entfernen des Häkchens davor. Die Verbindungsschicht-Topologieerkennung (Link Layer Topology Discovery) verwendet MAC-Adressen, welche nicht deiner Netzwerkkarte und damit deinem Anschluß zugeordnet sind, was eine Deaktivierung deines Ports zur Folge hat. Deshalb sind diese Optionen unbedingt abzuschalten.

 

 

Wenn du zum ersten Mal die Netzwerkverbindung zum FeM-Net herstellst, meldet sich Windows Vista in der Regel automatisch mit dem Dialog "Netzwerkstandort festlegen". Hier kannst du zwischen den Optionen "Zu Hause", "Arbeitsplatz" und "Öffentlicher Ort" wählen. Das FeM-Net funktioniert mit jeder dieser drei Optionen, du solltest lediglich beachten, dass bei der Option "Öffentlicher Ort" die Windows-Freigaben standardmäßig deaktiviert werden. Solltest du diese also nutzen wollen, wähle besser eine der beiden anderen Varianten.

Problem: Windows Vista/7 bekommt keine IP?

 
Problembeschreibung:

Du hast Deinen Rechner auf DHCP konfiguriert (siehe oben), bekommst aber trotzdem keine IP-Adresse (nach Anschluss des Netzwerkkabels!).

 

Lösung:

Warnung:
Du veränderst jetzt Deine Windows-Registry. Halte Dich bitte an die folgenden Schritte! Eine unsachgemäße Handhabung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen. 

  1. Öffne das Startmenü und gib im Suchfeld regedit ein. In der folgenden Liste öffnest Du das Programm regedit. Möglicherweise wirst Du nach einem Administrator-Kennwort gefragt.
  2. Der Registrierungseditor öffnet sich und Du suchst den Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters\Interfaces\{GUID}
  3. Nun klickst Du in diesem Registrierungspfad auf den (GUID)-Unterschlüssel
  4. Jetzt gehst Du im Menü Bearbeiten auf den Eintrag Neu und klickst auf DWORD-Wert (32-Bit). Hier gibst Du im Feld Neuer Wert #1 diese Zeichenfolge ein: DhcpConnDisableBcastFlagToggle und drückst danach die Eingabetaste.
  5. Jetzt stellst Du Dich in die Mitte des Zimmers und drehst Dich drei mal um Dich selbst.
  6. Mit der rechten Maustaste klickst Du auf den neuen Eintrag und wählst Ändern aus.
  7. Hier gibst Du im Feld Wert den Wert 1 ein und bestätigst mit OK.
  8. Nun kannst Du den Registrierungseditor schließen. Im Zweifel Rechner neu starten.

Quelle

Wichtiger Hinweis zur Benutzung von Vista/7 mit IPv6

Was ist IPv6? Wikipedia klärt auf.

 

Windows mit IPv6-Unterstützung neigt dazu, automatisch IPv6 Router Advertisements zu verschicken. Was das ist, soll an dieser Stelle nicht erklärt werden; wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du dich hier informieren.

 

Dieses merkwürdige Eigenleben von Windows stört einen Dienst des FeM-Net und sollte daher deaktiviert werden.

 

Um also das Route Advertisement abzuschalten, klickst du zuerst auf Start und tippst in das Suchfeld "cmd" ein (Windows Vista). Hier gibst du nun folgende Zeile ein, wobei "LAN-Verbindung" durch den Namen der Netzwerkschnittstelle ersetzt werden muss, mit der du das FeM-Net nutzt.

netsh interface ipv6 set interface interface="LAN-Verbindung" advertise=disable

 

Aber im allgemeinen sollte "LAN-Verbindung" als Standard passen. Damit das funktioniert, sind übrigens Administratorrechte notwendig.

 

Alternativ kannst du auch in den Netzwerkeinstellungen (siehe Bild oben) die IPv6-Unterstützung deaktivieren bzw. deinstallieren. Das ist der einfachste Weg.

 

Solltest Du eine ältere Windows-Version (XP, 2000, ME usw.) einsetzen, die auch IPv6 unterstützt, sind die o.g. Schritte auch hier notwendig. Hier gelangst du über  Start / Ausführen / cmd ebenfalls zur Eingabeaufforderung.  Der Rest funktioniert aber wie oben beschrieben.

Windows 2000/XP

Die Einstellungen sind unter Windows ein wenig aufwendiger als auf anderen Systemen. Um dir die Arbeit zu ersparen, kannst du diese Registry Datei (als ZIP-Datei) herunterladen und ausführen, um die erforderlichen Änderungen vorzunehmen. Dazu einfach auf die heruntergeladene Datei einen Doppelklick machen und die folgende Frage mit "Ja" beantworten.

Alternativ kannst du diese Einstellungen auch manuell vornehmen:

  • Zuerst machst du auf dem Desktop einen Rechtsklick auf Arbeitsplatz und wählst im erscheinenden Kontextmenü den Punkt "Verwalten".
  • Unter "Dienste und Anwendungen" klickst du dann auf "Dienste". Im rechten Fenster suchst du den "Computerbrowser" und öffnest ihn mit einem Doppelklick.
  • Jetzt setzt du den Starttyp auf manuell und bestätigst mit OK.
  • Als nächstes rufst du Start / Programme / Zubehör / Kommunikation / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen auf. Bei einigen Systemen kommt man über Start / Einstellungen / Netzwerkeinstellungen schneller zum selben Ziel.
  • Mit der rechten Maustaste klickst du jetzt auf LAN-Verbindung und wählst "Eigenschaften" aus.
  • Hier wählst du "Internetprotokoll (TCP/IP)" aus und klickst auf "Eigenschaften". Im folgenden Menü muss "IP-Adresse automatisch beziehen" aktiviert und bei "DNS-Serveradresse" "Automatisch beziehen" ausgewählt sein.
  • Nun klickst du auf "Erweitert...", wählst die Registerkarte "DNS" und nimmst das Häkchen bei "Adressen dieser Verbindung in DNS registrieren" raus, wenn es noch da sein sollte.

 

Hinweis zu Windows 2000/2003-Serversystemen:

Bei Einrichtung eines Windows2000/2003-Servers bitte vorher den jeweils zuständigen Admin informieren.

Linux

Abhängig von deiner Distro sind die Einstellungen auf unterschiedliche Art und Weise vorzunehmen. Die Konfiguration sollte DHCP aktivieren.

 

Samba:

Falls du im FeM-Net Samba für Freigaben einsetzen möchtest, solltest du die unten angegebenen Zeilen (als root) in die Datei smb.conf (Samba Konfigurationsdatei) in die [global] Sektion eintragen. Die Datei befindet sich z.B. unter /etc/samba/smb.conf, dies kann aber abweichen (je nach Linuxdistribution und Installation).

 

workgroup = fem-net

os level = 5

local master = no

domain master = no

preferred master = no

wins support = no

wins server = 141.24.53.248

MAC OS X

Um das Netzwerk bei MAC OS zu konfigurieren, klickst du zuerst auf den Apfel (oben links) und steuerst dann "Systemeinstellungen" und "Netzwerk" an.

 

Umgebung: automatisch
Anzeigen: Ethernet (integriert)

 

Ab jetzt brauchst du das Administrator-Passwort!

Im Reiter "TCP/IP" wählst du "IPv4 konfigurieren mit DHCP" und klickst auf "Jetzt anwenden".

Das war es auch schon!